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26
Sep
2016

Die Muse

Viele Künstler haben sich ja eine Muse gehalten. Oftmals eine Frau, die sie zu Leistungen inspiriert hat. Die musste dann ruhig auf einem dieser alt-ehrwürdigen Stühle sitzen und wurde hin und wieder mit Rotwein getränkten Brotwürfeln gefüttert. Nein, natürlich nicht, sie wurde mit Ölfarbe gefüttert (wenn sie dann mal Durchfall hatte: zack!

24
Sep
2016

Wiederholungen II

Wiederholungen. Nochmals. Denn ich glaube nicht, dass ich diesem Thema wirklich gerecht geworden bin. Mein Gehirn ist ja meistens ein Rummelplatz. Da blinken viele bunte Lichter, da läuft laute Musik, ein paar Besoffene torkeln rum, Kinder rennen kreischend durch die Gassen. Der Kreativprozess ist dann häufig ähnlich.

24
Sep
2016

Wiederholungen

Wiederholungen. Wie langweilig! Etwas ein zweites, ein drittes, ein viertes Mal machen müssen. Ein hundertstes Mal. Fliessbandarbeit. Warum tut man sich das freiwillig an? Gut, manche brauchen das Geld und arbeiten deshalb in einer Fabrik. Aber wieso tut man sich das in der Kunst an?

21
Sep
2016

Leerräume

Wenn die Müllabfuhr morgen früh vorbei kommt, wird sie sich fragen, warum plötzlich doppelt so viele Müllsäcke draussen stehen wie üblich. Was in den Säcken ist? Ein ungelebtes Leben. Kürzlich kam ich nach Hause und fand es da vor.

18
Sep
2016

Im Reich der Zeichen

Früher war für mich ganz klar, dass Gestaltung deutlich und unmissverständlich kommunizieren sollte. Kunst hielt ich für intellektuelles Gewäsch, für einen Hirnfurz, um ehrlich zu sein. Doch dann geriet ich an ein paar besondere Dozierende, die nicht dieser Meinung waren. Ich wurde herausgefordert, meine Denkweisen zu überprüfen.

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